Der Göttinger Hain:

Der Hainbund wurde 1772 u.a. von Johann Heinrich Voß, Ludwig Christoph Heinrich Hölty, Johann Martin Miller gegründet. Später gehörten dem Dichterbund auch Heinrich Christian Boie, Johann Anton Leisewitz und eben die Brüder Stolberg an. Dem Kreis nahe standen Matthias Claudius, Gottfried August Bürger und natürlich Friedrich Gottlieb Klopstock, nach dessen Ode "Der Hügel und der Hain" sich die Gruppe benannte.

Die meisten Mitglieder studierten zu dieser Zeit in Göttingen und mit dem Abschluss des Studiums zerfiel der Bund nach drei Jahren wieder. Dennoch ist die Vereinigung nicht nur wegen ihrer berühmten Mitglieder literaturgeschichtlich erwähnenswert, auch stilistisch hat die Gruppe die Literaturepoche "Sturm und Drang" entscheidend mitgeprägt.

Die Mitglieder widmeten sich vornehmlich lyrischen Kleinformen, deren gefühlsbetonte Erlebnisdichtungen und volksliedhafte Balladen als wichtigste literarische Leistungen des Göttinger Hainbundes gesehen werden.

Klopstock...