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"Honig für den Frühstückstisch"
Der Imker erzählt

Iris, Gülbahar, Leo und Anna: An diesem Tag waren wir eigentlich mit dem Imker im Moor verabredet. Er hatte uns wohl vergessen und während Frau Meyer ihn anrief und er sich auf den Weg machte, nutzten wir die Zwischenzeit, um ein Schlammbad zu nehmen.
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Neben dem "Haus im Moor" ist so eine Stelle eingerichtet, wo man an einem Balken entlang durch richtigen Moorschlamm waten kann. Erst waren wir ziemlich vorsichtig, weil wir es ja nicht gewohnt waren, einzusinken. Wir wurden immer mutiger und sind auch mit Anlauf in den Schlamm hineingelaufen. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Es war gar nicht so einfach, den schwarzen Moorschlamm wieder von Füßen und Beinen abzuwaschen.

Dann kam auch endlich der Imker.

Andrea, Josephine, Sebastian und Dorothea: Er hat zuerst Torf in seine Imkerpfeife gestopft und ihn angezündet. Dann hat er hineingeblasen. Der Rauch brachte die Bienen in Hektik, sie denken dann nämlich es brennt und sorgen sich um ihre Waben und deshalb kümmern sie sich nicht um uns und stechen uns nicht.

Zuerst sahen wir uns die Schaukästen an. In einem Kasten entdeckten wir auch die Königin. Auf ihrem Rücken war ein grüner Punkt und darauf stand die Zahl 43. Der Imker hat erzählt, dass die Königin gekennzeichnet wird und dass ihre Flügel beschnitten werden, damit sie nicht ausfliegt und womöglich von Vögeln gefressen wird. Wenn nämlich die Königin weg ist, stirbt das ganze Volk.

Die Königin ist die größte Biene im Stock, sie ist größer als die Drohnen und diese sind wiederum größer als die Arbeiterinnen. Wir konnten beobachten, wie die Bienen ihre Waben bauen. Dann sind wir noch in das Bienenhaus hineingegangen. Der Imker ließ uns in einen bewohnten Korb hineinschauen. Da waren total viele Bienen drin. Er nahm eine Wabe heraus und zeigte uns, wo eine Königin ausschlüpft. Und immer hat er mit seiner Pfeife Rauch geblasen. Einige Körbe waren auch unbewohnt. Wir konnten leere Waben anfassen und bekamen auch noch zwei für die Schule geschenkt. Zum Schluss durften wir alle einen Löffel Honig probieren. Das war alles sehr interessant - schade nur, dass die Zeit so kurz war.