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Langzeitbeobachtungsplätze

Alisa und Rike: Am 17. Februar 2000 war unsere erste Expedition. Wir, das sind zwölf Mädchen und Jungen aus den Klassen 3a und 3b der Alexanderschule: Anna Ameskamp, Rike Kasperlik, Leo Bitter, Josephine Mertens, Julia Büssing, Andrea Nemann, Gülbahar Cobanli, Anna-Lena Schöne, Alisa Diekmann, Dorothea Schweinefuß, Sebastian Gröne und Iris Schwerter
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Wir waren alle sehr aufgeregt. Es lag Schnee und die Wege waren glatt. Nachdem wir unsere Fotoapparate bereitgemacht hatten, erzählte uns Frau Meyer vom Naturschutz- und Informationszentrum viel Interessantes über das Moor, z.B.: Das Moor hat bestimmte Gebiete, die man nicht betreten darf, weil man dort einsackt.

Es gibt auch Naturschutzgebiete, in denen seltene Pflanzenarten und Tiere leben. Wenn man diese Gebiete aber trotzdem betritt, stört man die Tiere und zertritt die Pflanze. Damit das nicht passiert, gibt es Wege durch das Moor, von denen aus man die Schönheit des Moores trotzdem bewundern kann. Wir haben auch erfahren, dass es im Moor viele Amphibien gibt, das sind Tiere, die sowohl auf dem Land als auch im Wasser leben können z.B. Frösche und Schlangen.

Julia, Gülbahar und Josephine: Frau Buerschaper zeigte uns zwei Plätze, die wir jedesmal, wenn wir ins Moor fahren, anschauen, beobachten und fotografieren sollen. Wir haben die Plätze gemeinsam ausgesucht, eine Wiedervernässungsfläche am "Haus im Moor", die viel Ähnlichkeit mit einem großen Tümpel hat. An einer Seite stehen einige Birken und eine breite, niedrige Kiefer. Auch Schilf scheint dort im Sommer zu wachsen. Dann suchten wir ein großes Wollgrasbüschel nahe am Weg, damit wir nicht Moorränder beschädigen, wenn wir fotografieren. Tief in dem Büschel entdeckte Frau Buerschaper erste Wollgrasblüten und sie erzählte uns: Wenn wir das nächste Mal wieder kommen, sehen die Wollgrasblüten aus wie Weidenkätzchen. Wir hatten Glück, denn alles war voller Schnee.