Zwinger
"Einer dieser Türme, der Zwinger genannt, hat so dicke Mauern , dass ganze Gemächer darin ausgehauen sind."

Zwinger
Der Zwinger heute

Der Zwinger ist heute ein Turm, der als Restaurant und Museumsplatz genutzt wird.


An einem sonnigen Tag wie heute sieht man einige Leute, die ihre Kinder um den Teich spazieren fahren. Auch sind einige jüngere sowie ältere Leute da, die die zahlreichen Enten mit Brot und anderem füttern.
Vor dem Zwinger liegt viel Müll, wie zum Beispiel PVC , weil gerade eine Menge Bauarbeiten durchgeführt werden, z.B. Gasheizungen, Wärmepumpen repariert oder neu eingebaut werden.


Der Zwinger, der genau am Wall liegt, ist nun ein mittelalterliches Museum mit Ausblick auf einen Teil der Stadt. Der Wall und der nahegelegene Spielplatz dienen heute vielen kleinen Kindern zum Toben und Spielen.


Er ist 19,5 m hoch und hat einen Durchmesser von 26 m, die Mauern sind 6,5 m dick. Der Zwinger dient auch als Unterkunft, gerade renoviert, und die Namen der Appartements erinnern an alte Zeiten: Zimmer Burgfee (45 qm), Zimmer Burggräfin (80 qm), Zimmer Burggraf (80 qm).


Der Zwinger früher

Als Goslar um 1500 noch eine reiche Großstadt war, konnten große Bauten wie der Zwinger gebaut werden. Durch den Bau des Zwingers 1517 auf dem Thomaswall sollte in Verbindung mit der Rumetausch, einem schweren Geschütz, Goslar in Richtung Rammelsberg vor Feinden geschützt werden. Er galt als einer der stärksten Befestigungstürme Europas. Im Zwinger konnten über 1000 Menschen Schutz finden. Für das Jahr 1791 wurde im Zwinger die erste Gastronomie erwähnt. Um 1800 wurden die Wälle und Gräben zu Park- und Gartenanlagen umgestaltet. 1877 kam der Zwinger in Privatbesitz, durch die neuen Besitzer wurde er zu der „Neuen Heilanstalt auf dem Zwinger“. Dort trafen sich z. B. Freizeitkegler zum Preiskegeln, im Winter die Goslarer an der Eisbahn auf dem Kahnteich. Nach dem ersten Weltkrieg wurde der Zwinger von einem gewissen Herrn Mathias gekauft, durch seine Sammlung alter Waffen wurde der erste Grundstein für das heutige Museum im Zwinger gelegt. Otto Georgi pachtete den Zwinger 1936, dann wurde er sein Eigentum. Jetzt ist der Zwinger in der dritten Generation Familienbesitz. Doch die Atmosphäre des Mittelalterlichen ist immer noch vorhanden.

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