Sein erster Eindruck

Nachdem Heinrich Heine Göttingen und Zellerfeld besucht hatte, machte er sich im September 1824 zu Fuß auf den Weg nach Goslar. Er beschreibt seinen ersten Eindruck von Goslar so:



 

„Der Name Goslar klingt so erfreulich, und es knüpfen sich daran so viele uralte Kaiser - Erinnerungen, dass ich eine imposante, stattliche Stadt erwartete. Aber so geht es, wenn man die Berühmten in der Nähe besieht!“

 
  Goslar zu Heines Zeit

Goslar ist im Jahre 2000 die Kreisstadt des umliegenden Landkreises. Es hat heute 44380 Einwohner (31.12.99).
Noch immer gibt es Häuser, die auch Heinrich Heine auf seinen Spaziergängen gesehen hat. In der Altstadt gibt es zahlreiche Gebäude, die zum Teil vor 400 Jahren gebaut worden sind.
1820 gab es in Goslar 5482 Einwohner 1830 waren es 6970.
Früher gab es seltsame Berufe:

Essigbrauer 1838-1858

Kesselflicker 1830-1852

Seifensieder 1693-1858

Nagelschmied 1816-1859

Salzhändler 1808-1857

Kein Wunder, dass Heinrich Heine enttäuscht war, als er Goslar besuchte. Er kam in eine wirklich kleine Stadt.

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