Dom
Virtueller Dom
So könnte der Dom einmal ausgesehen haben. (aus: Goslarsche Zeitung)


"In Gottschalks „Handbuch“ hatte ich von dem uralten Dom und von dem berühmten Kaiserstuhl gelesen. Als ich aber beides besehen wollte sagte man mir der Dom sei niedergerissen und der Kaiserstuhl nach Berlin gebracht worden. (So wird einst der Wanderer nach Europa kommen und vergebens nach Deutschland fragen. Unsere lanzenkundigen Freunde werden es einstecken und fortgeschleppt haben, unter ihren hohen Sätteln) Wir leben in einer bedeutungsschweren Zeit: tausendjährige Dome werden abgebrochen und Kaiserstühle in die Rumpelkammer geworfen."
Der Dom heute:


Hätte Heinrich Heine in unserer heutigen Zeit gelebt, dann könnte er den Dom (1819 abgerissen) in voller Pracht wieder sehen, wenn auch nur per Computer „virtuell“ nachgestellt.

Er wäre auf einer zwanzigminütigen Reise, die rund um den ehemaligen Dom beginnt und sich dann in das Innere der Stiftskirche St. Simon und Judas begibt. Der Zuschauer kann einen reichlich geschmückten Dom bestaunen.
Der Kaiserstuhl steht an seinem alten Platz, auch das Taufbecken und die drei Fenster, die jetzt im Original im Städtischen Museum zu betrachten sind, können an ursprünglicher Stelle bewundert werden.

Im Kaiserzimmer der Kaiserpfalz wird ab Juni 2000 der von den Rotariern gesponsorte virtuelle Dom zu sehen sein.
Kaiserstuhl
Kaiserstuhl
Domvorhalle
Domvorhalle
Start