Feuersalamander
 
Inhaltsangabe

Heimlich, ohne seiner Familie auch nur ein Wort über seine Pläne mitzuteilen, verlässt der Schriftsteller Stefan sein Zuhause. Er fährt in die Berge, in eine kleine verschlafene Stadt, in welcher er sich Ruhe zum Schreiben erhofft. Bis jetzt hat er keine Zeile aufs Papier bringen können, lähmt ihn doch seine "Idee".

Im nahegelegenen Café lässt er sich nieder, und dort trifft er einen Betrunkenen. Dieser will eigentlich gar nichts mit ihm zu tun haben, doch der Schriftsteller hat sich in den Kopf gesetzt: Dieser Mann verkörpert meine "Idee".

Nachdem der Betrunkene Stefan im Schlaf verlassen hat, sucht dieser fieberhaft die Stadt nach ihm ab, kehrt aber, auf Grund der negativen Erfolgsbilanz, letztendlich wieder in das Café zurück.

Dort lügt und betrügt er. Schließlich besäuft er sich zusammen mit dem Kellner und dieser beherbergt ihn für die Nacht in seiner Wohnung.

Am nächsten Morgen benimmt sich Stefan, immer noch die Folgen der vorausgegangenen Zecherei spürend, so ungeschickt, dass er am Ende des Hauses verwiesen wird. Vorher wird er jedoch dem örtlichen Geschichtsprofessor vorgestellt, welcher sich brennend für sein nie gewesenes Schaffen interessiert. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, welches mit dem entscheidenden Versprechen des Schriftstellers endet, nie wieder etwas zu schreiben. Er verläßt mit der Bahn die Stadt.

Axel Hildebrand
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