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Sein größter Erfolg ist, ohne Zweifel, der Ingeborg-Bachmann-Preis gewesen, den Jan Peter Bremer für seinen Roman Der Fürst spricht am 30. Juni 1996 erhalten hat. Dieser mit 200.000 ÖS (etwa 30.000 DM) dotierte Preis wird seit 1976 jährlich von der Ingeborg-Bachmann-Gesellschaft in Klagenfurt (Kärnten/Österreich) für deutschsprachige Autoren verliehen. Dabei müssen die Autoren nach Zahlung eines Antrittsgeldes von 1.500 DM den Juroren aus ihrem Werk vorlesen. Initiator des Preises ist zum einen die Ingeborg-Bachmann-Gesellschaft, zum anderen der Österreichische Rundfunksender ORF. Bei der Begründung hieß es über Der Fürst spricht: "Die Komödie des auf den Kopf gestellten Franz Kafka" (Peter Demetz), "Eine schlaue Schule der Intrige und spielerisch entworfene Parabel" (Verena Auffermann), "Eine Marionettenwelt, so abgründig, dass ihr alle menschliche Klarheit zuschanden wird" (Thomas Hettche). |
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| Oberbürgermeister Leopold Guggenberger übergibt Jan Peter Bremer den Ingeborg-Bachmann-Preis 1996. In der Mitte: Vizebürgermeister und Kulturstadtrat Siegbert Metelko |
Preisträger und Stipendiaten 1996 (v.l.): Heiko Michael Hartmann, Felicitas Hoppe, Lydia Mischkulnig, Jan Peter Bremer, Johannes Jansen |
| Ingeborg Bachmann | |
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| Ingeborg-Bachmann-Preis | |
Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1977 initiiert u. a. von Humbert Fink (Schriftsteller), Ernst Willner (Landesintendant), Marcel Reich-Ranicki (Kritiker), der bis 1986 Sprecher der Jury des Wettbewerbs war. Als Träger des Ingeborg-Bachmann-Preises fungiert u.a. die Ingeborg-Bachmann-Gesellschaft und der ORF (Österreichischer Rundfunk). Im Landesstudio Kärnten (Klagenfurt / Österreich) findet das "Wettlesen" jährlich statt, das in Deutschland auf 3sat in voller Länge übertragen wird. Im Juni werden außer dem Ingeborg-Bachmann-Preis (30.000 DM) der Preis des Landes Kärnten (15.000 DM), Ernst-Willner-Preis (14.250 DM), Bertelsmann-Literaturpreis (10.000 DM) und ein 3sat-Stipendium (6.000 DM) verliehen. |
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| Die elfköpfige Jury bestand 1996 aus:
Verena Auffermann, Frankfurt am Main / D Peter Demetz, New Haven / U.S.A., Jurysprecher Franz Haas. Rom / I Thomas Hettche, Berlin / D Christoph Kuhn, Zürich / CH Iris Radisch, Hamburg / D Hardy Ruoss, Richterswil / CH Ferdinand Schmatz, Wien / A Wilfried Schoeller, Frankfurt am Main / D Sabine Scholl, Wien / A |
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| Peter Demetz (Jurysprecher): | |
"Die Komödie des auf den Kopf gestellten Franz Kafka" urteilte Peter Demetz bei der Preisverleihung des Ingeborg-Bachmann-Preises. Interessant ist es, dieser Kritik nachzugehen, was in Form eines Vergleichs von "Das Schloß" (Franz Kafka) mit "Der Fürst spricht" geschehen soll: |
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| Vergleich von Bremer mit dessen Vorbild Kafka | |
| Franz Kafka "Das Schloß" | Jan Peter Bremer "Der Fürst spricht" |
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Quellenangabe für die Bilder und Zitate der Juroren: H. Schwandter, ... [Hrsg.], Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1996, München 1996 |
| Sibylle Draber |
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