Nicolas Born

 

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Der Tod Nicolas Borns am 7.12.1979 erschütterte viele seiner Kollegen und Freunde.  In einigen Nachrufen spiegelt sich die Hilflosigkeit und der Schrecken wieder, die auch in die Beschreibungen über die verbrachte Zeit im Wendland mit einfließen.  Immer wieder gerät die Problematik des Standortes Gorleben in den Vordergrund, Nicolas Born wurde für viele zur Symbolfigur des Widerstandes gegen den Atomstaat.  Nachdem Born im Dorffriedhof von Damnatz beerdigt wurde, beschrieb Günter Grass seine Impressionen in dem Roman „Kopfgeburt oder die Deutschen sterben aus“: „Mörderisch werden wir überleben und lustig sein.  Wir werden uns anpassen, uns wehren, uns einrichten und absichern.  Wir werden aussteigen wollen und uns fortpflanzen,  [... ] Ich steige nicht aus.“[1]

Auch später zog es einige Dichter an Borns Grabstein, der von dem Künstler Klaus Müller-Klug geschaffen wurde.  Nach einem Besuch des Grabes schrieb der Schreyahn - Stipendiat Guntram Vesper in seinem Gedicht "Der Schreck vor der Natur": "Die frierenden Hände in den Manteltaschen / meinte ich / in Wahrheit / mich selber: es ist aus, es wird / aus sein." Er spricht vom "gelben Licht" auf dem Fluss und von "nationalen7' Gesichtern, ein befremdendes Bild aus dem Wendland.  Auch die Nähe zur Grenze der damaligen DDR trug zu nachdenklichen Beschreibungen der Landschaft bei.  So schreibt Hans Christoph Buch in dem Nicolas Born gewidmeten Gedicht "Die frühen Gräber": "Grünes Zollhaus am Deich / Mopedfahrer mit Ohrenschützern auf der Landstraße: /"Die Gefahr kommt immer / aus dem Hinterland.

[1] Günter Grass, Kopfgeburten oder die Deutschen sterben aus. Roman. Darmstadt und Neuwied 1980. Luchterhand-Verlag, Seite 152

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